Mirco Weigand

Die Renovierungsarbeiten bei Mirco Weigand und seiner Frau Janine Weigand sind abgeschlossen, im Obergeschoß war über ein Jahr eine Baustelle, die nicht bewohnbar war. Trotz Hilfe von Freunden und Verwandten ist es nicht gelungen, diese fertig zu stellen. Darum haben wir uns vom Verein Chance zum Leben-ALS e.V. entschlossen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um diesen Zustand zu beenden. Unser Dank geht dabei an Malermeister Tayfun Azmanlar aus Enger, der bereit war, alle anfallenden Arbeiten zu organisieren und diese zeitnah fertig gestellt hat.
Durch gesammelte Spenden, konnte die Summe von 4760€ beglichen werden.
Wir danken allen Spender, die dieses möglich gemacht haben.

Ein Gedanke zu “Mirco Weigand

  1. Ich kenne Herrn Weigand persönlich. Sicher mag dies nun etwas merkwürdig klingen, aber er hat mich über mehrere Jahre weg geschlossenen. Damit will ich sagen, dass ich in Haft war und Herr Weigand einer meiner betreuenden Beamten gewesen ist.
    Er ist einer von den guten !!!
    Es hat mich unfassbar traurig gemacht, als ich von seiner Krankheit erfuhr. Das war im Jahre 2013. Zu der Zeit habe ich als Hausarbeiterin in der JVA gearbeitet. Ich fragte mich schon lange Zeit, warum Herr Weigand nicht mehr aus dem Urlaub zurück kommt. Niemand der Bediensteten sagte etwas. Dann war er plötzlich an einem Tag wieder da, in Zivil, und ich freute mich unwahrscheinlich darüber.
    Doch als ich ihn sah, merkte ich, dass es ihm nicht gut geht. Andere Mitinhaftierte gingen zu ihm, begrüßten ihn und sagten, wie gut er aussähe. Aber das stimmte nicht. Er war von seiner Krankheit bereits gezeichnet und hatte Tränen in den Augen, was diese dummen Hühner einfach nicht bemerkten. Danach ging es mir schlecht, ich musste weinen. Weinen, weil es mir für ihn so unendlich Leid getan hat. Er war an diesem Tag wohl nur in der JVA, um Papiere zu holen. Doch dies war das letzte mal, dass ich ihn gesehen habe.

    Was ich eigentlich sagen wollte, obwohl ich ein wenig abgeschweift bin, Herr Weigand ist ein toller Mensch. Er war Justitz-Beamter, ich Gefangene. Seine Aufgabe e war es u.a. auch in meine Zelle zu sperren. Doch ich habe es ihm kein einziges mal übel genommen.
    Er kam stets gut gelaunt zum Dienst und wenn nicht, dann hat er niemals, wie manch anderer Beamter, seinen Frust an uns inhaftierten Frauen ausgelassen.
    Er war immer freundlich und man könnte auch oft mit ihm lachen. Es sei denn man ist aus der Reihe getanzt. Dann könnte er auch anders. 😉
    Ich würde gerne wissen, wie es ihm heute geht. Nur aus diesem Grund schreibe ich hier.
    Ich wünsche ihm von Herzen ganz viel Gesundheit und nur das Beste.
    Ich würde mich riesig über eine kurze Info zu seinem Befinden freuen.
    Liebe Grüße

    Carolina Mertens

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